Hassia stürmt an Tabellenspitze 

Am Sonntagmorgen reisten die C- Juniorinnen des SC Hassia nach Nauheim bei Rüsselsheim. Dieburg übernahm mit dem Anpfiff die Spielführung und erzielte bereits in der ersten Minute das Führungstor. Dines Ketelsen verwertete sehenswert einen langen Pass ihrer Schwester Tale. Rechnerisch kletterte Dieburg auf den zweiten Tabellenplatz. Dieburg stürmte über die linke Seite und kam dem Nauheimer Tor immer näher. In der 5. Minute zog Aliesa Lehr ab, nach Vorlage von Dines, 0:2. In der 9. Minute startete Dines einen Alleingang durch die Nauheimer Abwehr und erhöhte auf 0:3. 
Dieburg kam jetzt richtig in Fahrt. In der 13. Minute startete Tale Ketelsen einen Angriff über Links. Sie umkurvte das Nauheimer Mittelfeld, an der Strafraumgrenze legte sie den Ball quer in die Mitte auf eine Hassiaspielerin, die ihn nach rechts auf Leonie Pach durchsteckte, 0:4. In der 21. Minute erhöhte Federica auf den 0:5 Pausenstand. Dieburg schonte nun die Kräfte und nahm das Tempo raus. Die Schlussphase wurde wieder spannend. In der 50. Minute spielte Dines einen Fernpass auf Tale, die zum 0:6 verwandelte und Dieburg damit an die Tabellenspitze katapultierte. 5 Minuten später erhöhte Cilia Giacomini auf 0:7, nach einem mutigen Alleingang über Rechts. Kurz vor Schluss, verwandelte Aliesa einen Freistoß zum 0:8 Endstand. Sophie Lessnau, im Tor, entschärfte die wenigen Angriffe der Nauheimerinnen. 29.10.2017

Kader : Aliesa Lehr, Carla Grimm, Dines und Tale Ketelsen, Leonie Pach, Sophie Lessnau, Cilia Giacomini, Olivia Sluiter, Linda Glenzendorf.

 

Interview mit Trainer Oliver Richter zum 4:1 Sieg der B-Juniorinnen in der Verbandsliga Süd/Ost gegen SV Niederursel

Frage: Heute war der SV Niederursel zu Gast beim Sport Club, Tabellenvorletzter; Welche Chancen hast Du unseren B-Juniorinnen im Vorfeld eingeräumt?

Oliver Richter: „Eigentlich sehr gute, obwohl wir von Anfang an gesagt haben, der Gegner ist mit Vorsicht zu genießen,  weil sie sehr knapp gegen Eintracht Frankfurt verloren haben. Also, dass wir heute gewinnen, war von Anfang an unser Ziel. Wir haben erst mal geguckt, dass wir hinten sicher stehen, den Gegner dabei nicht unterschätzt und gemerkt, wie wir Ihn dann im Griff haben, das man los legen kann.“

Frage: Wie motiviert man im Vorfeld eine Mannschaft wenn es gegen den Tabellenvorletzten geht? Man könnte ja das ganze zu leicht nehmen.

Oliver Richter: „Nein, wir haben ein ganz klares Motto bei uns, dass jede Mannschaft in der Verbandsliga ernst zu nehmen ist. Wir haben den Unterschied durch unsere C-Juniorinnen ja auch in der Kreisliga. Jede Spielerin hat von uns den Satz mit auf den Weg bekommen, dass niemand in der Verbandliga unterschätzt wird und dass du da 80 Minuten Vollgas geben musst, ob der jetzt Zweiter ist oder ob er jetzt Letzter ist.“

Frage: Gab es eine spezielle taktische Vorgabe?

Oliver Richter: „Ja, wir wollten uns im Gegensatz zu den letzten Spielen besser nach vorne lösen spielerisch, ohne viele weite Bälle. Wir wollten gucken, dass wir zum einen, so wie wir das in den letzten beiden spielen gemacht haben, hinten weiter sicher stehen, dass hat nicht ganz so gut geklappt, aber was wir nach vorne gebracht haben war gut ... und da haben sie auch alle relativ gut mitgespielt.

Frage: Wie wurde angesichts des Ergebnisses das ganze umgesetzt?

Oliver Richter: „ sehr gut, also ich will’s mal so sagen, defensiv haben wir heute ein bisschen ... hier und da Unsicherheiten gehabt, standen aber trotzdem noch relativ gut da. Haben eigentlich für den Gegner kaum was zugelassen. Offensiv war es in der ersten ¼ Stunde sehr gut, danach ist es abgeflacht, aber in der zweiten Halbzeit haben wir den Gegner absolut im Griff gehabt, haben offensiv sehr gute Spielzüge teilweise auch gehabt, Torabschlüsse gehabt, also heute haben sie die Taktik  eigentlich sehr, sehr gut umgesetzt.

Frage: Möchtest Du einige Spielerinnen herausheben?

Oliver Richter: „NE!“

 Frage: Was kann verbessert werden?

Oliver Richter: „ Verbessert werden muss einfach noch die Laufbereitschaft bei einigen. Es war gerade in der erste Halbzeit, das haben wir in der Halbzeitpause bemängelt; wir haben viel gestanden, gerade die Offensive im Rückwärtsgang, das muss verbessert werden. Also wir müssen die Spielerinnen so hinkriegen, dass sie wirklich für 80 Minuten rennen, dass sie in 80 Minuten bereit sind, wirklich bis an die Grenze zu gehen und da keiner steht und sich ausruht.

Frage: Das nächste Spiel steht schon wieder vor der Tür, das ist SG Bornheim. Aussicht auf das nächste Spiel und den nächsten Gegner, Tabellenplatz 6,  wie ist die Prognose?

Oliver Richter: „Im Prinzip genau dasselbe wie heute auch, nur weil sie hinter uns stehen; und sie stehen knapper hinter uns; werden wir sie auf keinen Fall unterschätzen und wir werden von Anfang an Gas geben und versuchen, dem Gegner, so wie wir das heute auch gemacht haben, unser Spiel aufzuzwingen und dadurch dann eben zum Erfolg kommen.

Frage: Wie ist die allgemeine Stimmungslage in der Mannschaft?

Oliver Richter: „Ich glaube jetzt sehr gut. Natürlich war es schwierig, nach einem unglücklichen Start in der Liga mit den vielen Verletzten, wo wir quasi unglücklich gestartet sind. Jetzt kommen sie zwar alle zurück, sind alle aber noch nicht 100% fit und ja, wir müssen halt jetzt schauen, dass wir den nächsten Gegner im Prinzip wieder gut her spielen. So wie wir das heute auch gemacht haben. Also heute war ein sehr gutes Spiel.“

Frage: Was gefällt Dir hier beim SC und im Umfeld?

Oliver Richter: „Vor allen Dingen erst mal ist es, dass hier akribisch gearbeitet wird. Gerade in unserer Abteilung, der Frauen und Mädchenabteilung,  wird sehr genau geguckt, dass alles da ist, dass die Trainer und die Mannschaft optimale Bedingungen haben. Der Verein steht hinter uns, begrüßt das, was wir tun, hilft uns wo er kann und ich glaube, dass gerade eben die gute Organisation, die wir haben, es für Trainer und auch Spieler einfach macht, hier gut zu arbeiten, Spaß am Sport zu haben und deswegen bin ich eigentlich auch gerne hier.“

Danke für das Gespräch T. W.

Dieburger Anzeiger 28.10.2017

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Unverdiente Niederlage der B-Juniorinnen gegen den Meister

In der Verbandsliga Südost trafen die B-Juniorinnen der Hassia auf den Meister der Vorsaison Eintracht Frankfurt. In 80 Minuten Spielzeit war es eine absolut ausgeglichene Partie auf Augenhöhe. Besonders bestimmend in diesem Spiel waren die Defensivreihen beider Mannschaften, die kaum Chancen zuließen. Nach einem absolut verdienten 0:0 zur Pause sahen die zahlreichen Zuschauer am Wolfgangshäuschen auch in der zweiten Halbzeit ein spielerisch gutes Bild von beiden Teams. In der 60. Minute war es eine Standard Situation die die Führung für die Eintracht brachte. Ein Freistoß, zentral vor dem Tor der Hassia, wurde unhaltbar zum 0:1 verwandelt. Und auch wenn die Hassia danach taktisch umstellte; gelang es ihr nicht einen absolut verdienten Ausgleich zu erzielen. Ein Unentschieden wäre in diesem Spiel sicher verdient gewesen. Am Ende können sich die B-Juniorinnen des SC Hassia Dieburg nur an einer guten kämpferisch und defensiv sehr starken Leistung hochziehen.

Der Kader:                                                                                                                          Hannah Deboy , Lisa Giacomini, Veronika Frantz, Emma Baumann, Laura Hentschke, Dines Ketelsen, Loreta Duriqi, Renée Schneider, Azra Savas, Svenja Schmidt, Helene Zumbusch, Isabel Benitez, Elena Ressel, Lilli Grindvik, Leonie Heidenreich

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